Pressemitteilung vom 26.02.18

Mit Bestürzung nimmt die Junge Alternative die Bestrebungen des neuen Südafrikanischen Präsidenten Ramaphosa zur Kenntnis, weiße Farmer in Südafrika zu enteignen.

Während in den letzten Jahren bereits unzählige Farmer auf unmenschliche und grausame Weise getötet wurden, scheint nun eine neue Eskalationsstufe in diesem Drama angebrochen zu sein. Auf absehbare Zeit werden unter einer solchen Politik aber nicht nur Weiße, sondern schlichtweg alle nichtschwarzen Minderheiten im ehemaligen ökonomischen Kraftwerk des südlichen Afrikas leiden. Selbst die schwarze Bevölkerungsmehrheit leidet am Ende unter den Enteignungen, wie die Geschichte des Nachbarn Simbabwe gezeigt hat.

Der stellvertretende Vorsitzende Jörg Sobolewski dazu: „Ich bedaure diese Absicht außerordentlich und rufe die Bundesregierung dazu auf, dagegen Stellung zu beziehen. Es kann nicht sein, dass sich die Bundesregierung weltweit gegen Völkermord und Vertreibung einsetzt und ausgerechnet in Südafrika seit Jahren versagt, weil die Opfer die falsche Hautfarbe haben. Es darf kein Schweigen geben, wo Protest bitter nötig wäre.“

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